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29.04.2017
Kein Abi - und was dann?
Angeregte Diskussion bei CDU-Infoveranstaltung
Kein Abi und- was dann?, so lautete die gemeinsame Veranstaltung der CDU Ortsunionen Gievenbeck, Nienberge und Sentruper Höhe.

Frau Astrid Birkhahn, Mitglied des Landtages für die CDU Fraktion und stellvertretende Vorsitzende des Schulausschusses im Düsseldorfer Landtag brachte den Zuhörern die hohe Schulpolitik des Landtages sehr nahe. Einfach dadurch, dass sie auf die gestellten Fragen am Abend kurz und knapp nicht nur klare politische Antworten gab, sondern als ehemalige Ausbilderin für Lehrerinnen und Lehrer entsprechend über pädagogische Erfahrungen im Schulalltag viel zu berichten wusste. Die duale Ausbildung und das duale Bildungssystem, die ihr sehr wichtig sind, haben klare Vorteile gegenüber dem Bildungsabschluss des Abiturs. Durch eine gute Ausbildung, so Birkhahn, erlernt der Jugendliche sehr früh grundlegend wichtige Fähigkeiten des Arbeitslebens wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortlichkeit und Kollegialität. Zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, Meisterschulungen garantieren eine gute bis sehr gute Arbeitnehmerposition im Betrieb, die auch oft bessere Verdienstmöglichkeiten einschließen als ein Vollstudium es bieten könnte. Politisch forderte sie wie ihre Co-Referentin CDU Landtagskandidatin Simone Wendland, dass das Projekt "Kein Kind ohne Abschluss" deutliche Verbesserungen erfahren müsste, vor allem im Zusammenspiel der Eltern-Lehrer und Schülerzusammenarbeit. "Lehrer sind mit so vielen Aufgaben in der Schule derzeit belastet - dass die Zeit für ein pädagogisches Gespräch oft ausfällt". Gerade in der Phase der Berufsfindung gilt es neben der durchgeführten Potentialanalyse für den Jugendlichen eine Vielzahl an Gesprächen und Betreuungsarbeit zu leisten. Das dreigliedrige Schulsystem/ sprich viergliedrige Schulsystem inclusive der Förderschulen ist politisch zu erhalten, so der Tenor der anwesenden Eltern und Lehrer, die diese Veranstaltung besuchten. "Vielfalt und nicht Einheitlichkeit im Schulwesen ist zu fördern,dabei ist vor allem für mehr Personal in den Schulen zu sorgen", so die Forderung eines Zuhörers. "Es kann nicht sein, dass Lehrer aus Münsteraner Grundschulen versetzt werden, um die fehlenden Kollegen im Ruhrgebiet zu ersetzen", so die Mutter eines Grundschulkindes. Alfons Neuhaus als Vorsitzender der CDU Gievenbeck bedankte sich bei allen Anwesenden für den intensiven Austausch und CDU Landtagskandidatin Simone Wendland verwies abschließend darauf, "dass letztlich auf das Kindeswohl jedes einzelnen Kindes zu achten sei und darum hätten Eltern, Lehrer und Politik im Gemeinwesen dafür zu sorgen, dass es immer auch andere Wege und Möglichkeiten der schulischen Bildung weiter geben muss - auch und gerade neben dem Abitur." (MN)
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